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Ab auf´n Berg
Ab morgen 16. März bis zum nächsten Sonntag bin ich mit Paola und Marah auf´m Berg in der Nähe von Chur in der SCHWIEETZ! – Dazu mehr, wenn wir wieder da sind!
Eine schöne Woche wünscht Tutulla mit einem weichen „S“ „C“ „H“!
Add comment März 15, 2008
wien war das nochmal …
ende september/anfang oktober sind wir dann doch endlich mal ganz ohne kinder verreist. … ganz schön schön lage her – drum jetzt der kompakte schnelldurchlauf:
klar der prater – muß schon sein und wen treffen wir? ute vorkoeper mit kind und mann! ute hatte grad´eine große anna oppermann ausstellung in der generali foundation eröffnet – kennt ihr nicht? – solltet ihr aber! – also losgooglen ( oder hier klicken! )!!
wunder über wunder – es hat nicht einmal geregnet, aber dafür gab´s 10 tage lang die schönsten lichtstimmungen ever und natürlich wunderschöne alte straßenbahnen, die könnt ihr euren enkeln demnächst dort zeigen, wenn hier die letzte bahn in „den osten“ verschifft worden, und dem maulwurfsmodernismus gewichen ist
… und café´s gibt´s natürlich – ein´s schöner als das andere – und geld gibt´s natürlich auch mehr – und wo mehr geld ist – ist auch eben mehr kultur – ach ja warum haben wir keine sissi am borsigplatz gehabt? ….. egal – in der kunsthalle gab´s jedenfalls auch modernes (traum & trauma – werke aus der sammlung dakis joannou, athen) und hier sei nur beispielhaft das schönste werk gezeigt. zu erklärung: die figuren zeigen sich ausschließlich in ihrem schattenbild – die drahtskulpturen stellen sich als unförmige „klumpen“ dar! -
und dann sind wir natürlich rausgefahren nach gugging – das liegt im wiener wald (das heißt wirklich so!) – hier gibt es eine psychatrie die erkannt hat, das die klienten nicht „arme, bemitleidenswerte kreaturen“, sondern ernstzunehmende künstlerpersönlichkeiten darstellen. somit gibt es hier ein (sehr schön gestaltetes – sehr buntes!) haus, in dem die künstler wohnen uns ein weiteres, dass als museum für art brut künstler aus der ganzen welt dient. – also ein muss für die nächste wienreise! das stromkästchen auf dem foto ist von einem der bewohner im anstaltspark bearbeitet worden & ist kunstgeschichtlich wahrscheinlich noch nicht katalogisiert!.
die nächste bild zeigt ein grabmal auf dem sog. „friedhof der namenlosen„. hier hat anfang des jahrhunderts ein mann die an den donau-strand angespülten leichen begraben um ihnen so eine würdige ruhestätte zu bieten. die meisten schmucklosen gußeisenkreuze tragen die aufschrift „namenlos“ oder „geboren …… ertrunken …“ nahe dem friedhof und somit auch dem industriehafen gibt es ein schnuckeliges gartenrestaurant „zum friedhof der namenlosen“
zuletzt ein ausblick über die stadt vom dach eines der städtebaulichen „highlights“ wiens, hier wurden historische gasometer zu modernen wohnstätten für studenten und ältere menschen, sowie ein großes einkaufszentrum umgebaut. wirklich sehenswert! – soweit so gut – vielleicht gibt´s später nochmal einen nachtrag zu wien! – es war jedenfalls nicht die letzte wienreise für uns!
Add comment November 7, 2007